Neuer AStA gewählt (schon wieder)

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Die Bergische Universität hat seit der StuPa-Sitzung am 14. Februar 2007 wieder einen neuen AStA. Dieser wird diesesmal von den Veritats, RCDS und Unabhängigen gestellt. In unserem Film zeigen wir euch die Wahl des Vorstands. Da der AStA zur Zeit noch keine Referentenliste im Netz hat, haben wir alle Referenten aufgelistet:Update:Der AStA hat seine Webseite inzwischen aktualisiert. Eine komplette Übersicht der Referenten findet ihr hier.

23 Gedanken zu „Neuer AStA gewählt (schon wieder)

  1. wiiiee ’neuwahl‘? und dann nur noch drei Listen? ich dachte, die wollten sich alle lieb haben. hat nicht geklappt mit der kuschel-wg-für-alle? und wieso lassen sich die kandidaten nicht befragen? berührt das etwa die nationale – okay okay die wuppertal-studentische – sicherheit?

    red‘ doch ma‘ jemand tacheles!

  2. Die Kandidaten wurden doch schon vor zwei Wochen befragt, warum sollten die den nochmals Befragt werden? Typisch für diese zwielichtige Engelszunge die Fakten so zu verdrehen. Aber seriöse und wertfreie Berichterstattung muss ja auch nicht sein 😉

  3. Das stimmt schon, aber auch hier haben Teile der Veritas (ich möchte hier nicht alle Vertias-Mitglieder über einen Kamm scheren) und der Vertreter der Unabhängigen versucht die Befragung zu verhindern. Weiterhin wurde dann nach einer halben Stunde die Befragung abgebrochen, obwohl noch eine lange Rednerliste vorlag.

    Ganz davon abgesehen: Die Befragung vor zwei Wochen ging hauptsächlich um die Frage „Wie können alle Listen am AStA beteiligt werden?“. Diese Woche wurde ohne Begründung ein neuer AStA bestehend aus Referenten zweier Listen gewählt. Damit sind alle Aussagen von vor zwei Wochen nochmals zu überprüfen, außerdem drängen sich weitere Fragen aus: Wieso jetzt eine Neuwahl, wenn vor zwei Wochen noch die Mehrheit des StuPa alle Listen am AStA beteiligen wollten? Wie sind die Kompetenzen im Vorstand verteilt? Wie ist das Vorsitzmodell aufgebaut (Die Kandidaten sind ja im Vorsitz und als Referenten benannt)? Wie wird der AStA nach dem Rücktritt von Andreas Schwarz im April aussehen? Diese und zahllose weitere Fragen drängen sich auf.

    Was bleibt sind zahlreiche nicht beantwortete Fragen, und -wie ich persönlich finde – ein fader Beigeschmack: Entscheidungen im AStA sollen transparent dargestellt werden. Wie kann das gewährleistet sein, wenn man noch nicht mal beim Amtsantritt bereit ist Stellung zu beziehen?

    Ganz davon abgesehen: Die Kandidatenbefragung eine der wenigen Möglichkeiten die die Opposition zur Verfügung hat, um ihren Aufgaben (Dazu gehören die Kritik, die Kontrolle und das Aufzeigen von Alternativen) wahrzunehmen.

    mit zwielichtigen Grüssen
    /Christoph

  4. Ich gebe in meiner bekannten Wertfreiheit (*g*) mal wieder beiden Seiten recht: Ja, natürlich haben an diesem Mittwoch wieder die selben Menschen und Piraten sich für die Position des AStA-Vorsitzes beworben. Eine klassische „Vorstellung der Kandidaten“ wie Name, Alter, Konfession, sexuelle Vorlieben etc. ist in der Hinsicht natürlich etwas absurd.
    Sinnvoll wird die „Vorstellung“ aber durchaus durch Nachfragen der Form, warum eben neu gewählt werden soll, warum das alte angedachte Konzept des „Alle-machen-mit“ nicht funktioniert hat usw. Sowas sind durchaus Fragen, die dem StuPa aus politischen Gründen und studentischen Gästen aus Gründen der Transparenz beantworten werden sollten. Selbst mich als ehemaligen Vorsitzenden würde das bisweilen interessieren.

    Meik verbleibt die (Augen-)Klappe haltend

  5. Super Aufnahmen, Christoph.

    @Jill: Wieso sollte denn die Engelszunge wertfrei sein? Wertfreiheit macht ja nicht gerade den Aspekt der Seriösität einer Zeitung aus. Ich zumindestens kenne kein größeres Tages- oder Wochenblatt, dass in seiner Auswahl der Themen, in seinen Argumenten oder gar Kommentaren wertfrei wären. Ganz davon abgesehen, dass eine solche Wertfreiheit ja per se eine contradictio in adjecto ist, sei einmal dahin gestellt.

    Zu dem Verfahren ist ja eigentlich nichts hinzuzufügen, allerdings zeugt die Ankündigung von Andreas nach der Annahme des Wahlergebnisses, dass da so etwas wie ein schlechtes Gewissen vorzuherrschen scheint.

    Die AStA-bildenden Listen hätten auch sagen können, dass sie keine Aussprache haben möchten, ist eine politische Entscheidung und erste Demonstration der eigenen Macht. Das wäre ja noch wenigstens ehrlich und aus den, aber es als überflüsig zu betrachten zeugt viel eher von einer Privatisierung der Entscheidungsverfahren. Ganz davon abgesehen, dass es zum guten Ton gehört. That’s it.

  6. Pingback: odradek » Blog Archive » Ernesto Laclau und Chantal Mouffe zum Sonntag (1)

  7. Nun glaube ich, dass es sich hierbei nicht um einen Kindergarten handelt: Kinder sind durchaus zu moralischem Denken und Handeln fähig, sie agieren und auch reagieren nicht eiskalt berechnend; und auch wenn sie spontan ihre Meinung einmal ändern sollten, dann tun sie das in meinen Augen nicht böswillig sondern immer mit dem Hintergedanken an das Gute. Ja, auch Kinder können auch mal auf ihren Vorteil bedacht sein. Der Unterschied ist hier nur jener, dass sie sich niemals auf solch dünnes Eis begeben würden. Hinzu kommt, dass Kinder Dir einen Grund nennen (können), wenn mensch sie fragt, warum sie etwas haben möchten.

    Und auch wenn ein Kind einmal ein Fähnchen in der Hand halten sollte; es würde niemals ausschließlich in die Richtung gehen, in die es gerade weht, weil es ganz genau weiß, dass ein derartiger Weg ganz schnell ganz böse enden könnte. Denn wie wir alle wissen: Hochmut kommt vor dem Fall.

    Ich nehme jedenfalls KEINE Süßigkeiten von fremden Männern an… und verbleibe in der Hoffnung, dass die Zeit bis zur nächsten StuPa-Wahl möglichst schnell und hoffentlich schmerzfrei an uns allen vorbeistreichen möge. Talentfrei wird sie allemal werden.

    Susanne

  8. Oh Schreck, eines vergaß ich soeben in der Hast:

    Wenn sich dies Politik schimpft, dann möge sie von jetzt an immerdar einen großen Bogen um mich machen! Ich bitte darum – und zwar inständigst!!!

    Aber damit wir das Kind mal beim Namen nennen können… Hier mein Favorit:

    „Die schweigsame Kür der Herren mit dem Höhepunkt >Dreifacher Rittberger mit zweimonatigem Anlauf

  9. Meine Prognose: Deutliche Abzüge in der B-Note wegen unzulässigen Verhaltens auf der Eisfläche. Wenn das mal nicht den Verlust des Titels nach sich zieht…

  10. Sorry, aber das Wortspiel kann ich mir jetzt einfach nicht verkneifen.

    Egal, welche Figuren auf der Eisfläche auch misslingen, der dreifache Lutz wird auf jeden Fall perfekt beherrscht. Muhahahahaseufz

  11. das muß ein insider sein, MEIK, oder? apropos: wie ich sehe, wirst du auf der asta-homepage namentlich erwähnt und mit einer „friesische Generalaussprache“ in verbindung gebracht. es bleibt also weiterhin spannend? und dann die einladung zur nächsten stupa-sitzung – dieses mal geht’s wohl um die wurst, oder endet auch das wieder im ‚Antrag auf Ende der Debatte‘:

    > TOP 1: Festschreiben der Rechte und Pflichten eines jeden StuPa- und
    > AStA-Mitglieds
    > TOP 3: Sammeln von Kritikpunkten auf persˆnlicher und politischer Ebene

    http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2007/02/einladung2802.pdf

    eines irritiert mich allerdings: gehen rechte und pflichten der gewählten nicht aus gesetzen, satzungen, einem politischen verständnis dieser geschichte und so weiter hervor? auf jeden fall macht da jetzt jemand ernst. 😀

    und um mal zum thema zurückzukommen: sehr netter link, LARS, aber dieses soziologensprech versteh’n doch die studis von heut‘ nimmer! 😉 treffend war’s trotzdem.

    mir stellen sich allerdings noch folgende fragen: gibt’s zur ‚friesenaussprache‘ friesentee oder auch etwas, daß schmeckt? wann darf ich unsere neue despotie abwählen? und was bitte ist aus mister spock geworden?

  12. Schwester, Schwester… jo, dat is zwar ein hochschulpolitischer Insider, der sich aber sofort auflöst, sobald man nur ein einziges Maß es sich nehmen lässt, an einer StuPa-Sitzung teilzunehmen. Wird sich garantiert auflösen.

    Die namentliche Erwähnung hab ich auch gesehen und freut mich in gewisser Weise – ich hätte ja nie gedacht, das ich politisch mal ernstgenommen werde. Das Mitbringen von Friesentee am nächsten Mittwoch überlege ich mir in der Tat, aber zum Wachbleiben gönne man sich besser einen schönen Schwarz-Tee.

    Bis zur nächsten (Ab-)Wahl verbleibt
    Meik

  13. @kleine Schwester namenlos. Stimmt. Wir halten es lieber mit dem Schweizer Witz, indem die Mutter, die auf die Frage des Kindes, was denn hinter dem Hügel liege, antwortet: Wir wollen doch nicht hirnen…

  14. Es ist einmal mehr beeindruckend, wie durch Schnitte an der richtigen Stelle ein verfälschtes Bild dargestellt wird. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, daß der erste AStA sich nicht vorgestellt hat… Denken kann hoffentlich nun jeder selber. Auch das Verhalten einiger StuPa Mitglieder ohne Namen zu nennen war äußerst peinlich! Natürlich hat jeder das Recht eine Sitzung zu verlassen, jedoch soll er doch dann auch den Raum verlassen und nicht mit provokanten Einwürfen stören.

    Nicht zu vergessen sei, daß StuPa soll die Studenten vertreten, warum mußte die Sitzung mangels Beschlußfähigkeit dann schließen????? Warum werden seit min. zwei StuPa Sitzungen die Themen auf die nächste Sitzung vertagt? Sind sie nicht wichtig genug? Oder fehlt dem ein oder anderen einfach die nötige Reife seine Aufgaben wahr zu nehmen. Sogar die Fachschaften mußten Druck machen um ihre Wahlordnung abgestimmt zu bekommen. Diese wurde auf Grund von Diskussionbedarf verschoben. Als eine Woche später darüber entschieden wurde, gab es komischeweise keinen Diskussionsbedarf.

    Soviel Scheinheiligkeit und Verlogenheit kann es eigentlich garnicht auf einem Haufen geben!

    Es für diese „Sache“ ein passendes Sprichwort: „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallts hinaus!“ Hiermit sei dann der hoffentliche vorhandene Denkapperat angeregt, damit die Vertretung auch sinnvolle Dinge erreichen kann, statt eine Rückerhöhung des AStA Beitrages.(selbstverständlich berechtigt)

  15. rückerhöhung des asta-beitrages? für wen? warum? wer bestand darauf? die selben, die jetzt den asta bilden? oder jene, welche abgesetzt wurden? ist das vielleicht auch ort und anlaß und ausdruck für das scheinheilige und verlogene?

    außerdem: nur die schnitte an der richtigen stelle retten das kind. das nennt mensch dann kaiserschnitt. 🙂 aber wie auch immer, AURORA: was passierte noch auf der sitzung, das von dem geschehenem einen anderen (korrigierten?) eindruck hinterlassen könnte? hat es sich so zu getragen, oder nicht?
    wie war das mit dem alten asta? hat der bei seiner wahl ebenso eine vorstellung und befragung gegenüber der opposition kategorisch abgelehnt, wie der aktuelle es (scheinbar – ich warte noch auf deine richtigstellung) es tat und tut? dann wären sie tatsächlich verlogen und nur dem schein nach ‚heilig‘.

    im übrigen: das stupa soll auch die studentinnen vertreten, nicht nur die mit ’nem pippimax zwischen den beinen. aber im moment scheint es ja so, dass das stupa eh nur sich selbst oder die interessen der im stupa herrschenden mehrheit vertritt. aber das ist okay, dafür sind sie die mehrheit. mir schwant zudem, dass es einer minderheit schwer fallen dürfte, die eigenen interessen gegenüber einer (andersdenkenden?) mehrheit zu vertreten – obwohl, das schon; aber eben nicht durchsetzen zu können.und überhaupt: woran machen wir fest, was die richtigen, vertretungswürdigen interessen sind, und welche uns piepegal sein dürfen? und da finde ich spannend deinen blick auf die nicht vorhandene beschlußfähigkeit: geht das mit mangelndem vertretungsinteresse oder -bewußtsein einher? ich meine, mit blick auf unseren gelebten parlamentarismus stellen wir doch fest, dass abgeordnete nur ihrem gewissen verpflichtet sind; und das sie dafür gewählt werden, von dem sie versprechen, dafür einzustehen. (und natürlich weil sie über ressourcen verfügen, die sie dazu ermächtigen, ihre programme ‚zu verkaufen‘; und vieles mehr, was allerdings nicht so offensichtlich ist.)

    apropos: wird zum vertagen nicht auch ’ne mehrheit benötigt? anscheinend war die vorhanden – und musste sich zwangsläufig aus dem vorhandenen anwesenden rekrutieren. dann gilt diese kritik allen? aber wenn doch noch diskussionbedarf bestand? und warum sollte sich dieser nicht zwischen zwei sitzungen geklärt haben?

    in einem gebe ich dir recht: engelszunge.info könnte ausführlicher berichten. in einem anderen aber überlege ich noch, wie ich das einordnen soll: zum anregen meines denkapperates hätte ich mir auch von dir mehr als halbe informationen und ganze verdächtigungen ( so kommt es mir vor 🙁 ) gewünscht. aber vllt kommt ja noch was. 🙂

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